Dienstag, 20. September 2016

Google Pixel Smartphones ab 4. Oktober?

Neuen Gerüchten zufolge sollen die kommenden Google-Handys zu einem überraschend hohen Preis verkauft werden.

Neue Fotos von Googles Pixel und PIxel XL

Google hat am 4. Oktober nach San Francisco zu einem Hardware-Event eingeladen. Das berichtet unter anderem Venture Beat. Wie sich aus einem entsprechenden Video auf dem Twitter-Account des Unternehmens unschwer erkennen lässt, dürfte es bei der Veranstaltung um neue Handys gehen. Verschiedenen Leaks zufolge handelt es sich bei den Modellen um das Google Pixel bzw. das Pixel XL.
Android Police hat laut eigenen Angaben von Insidern auch erste Infos über den Preis der Smartphones bekommen. Demnach sollen das Pixel und das Pixel XL im gehobenen Smartphone-Segment positioniert werden. Die kleinere und vermutlich auch günstigere Variante wird laut dem Bericht um 649 US-Dollar verkauft werden. Um welche Speicherversion es sich dabei handelt, ist noch unklar. Android Police vermutet, dass es die 32GB-Version sein könnte. Sollte sich dieses Preismodell als korrekt herausstellen, würde es eine deutliche Abkehr von Googles günstiger Preispolitik bei den hauseigenen Phones bedeuten. Das kleinere Modell der aktuellen Nexus-Phones, die vor rund einem Jahr vorgestellt wurden, wurde anfangs um 379 Dollar angeboten, in Europa deutlich teurer.

Quelle: Android Police, futurezone.at

Montag, 19. September 2016

Acer Switch Alpha im Test

Das Grundkonzept des Acer Switch Alpha 12 ist altbekannt und bewährt: Die Taiwanesen liefern ein 12-Zoll-Tablet mit Ständer, dessen Tastatur gleichzeitig Schutzhülle ist und sich magnetisch mit dem Tablet-Teil verbindet.Eine Besonderheit des Switch Alpha 12 ist sein passives Flüssigkühlsystem, das lautloses Arbeiten verspricht.







































































































Das Acer Switch Alpha 12 gibt es in unterschiedlichen Konfigurationen, für den vorliegenden Test
wurde das Gerät mit Core-i5-Chip herangezogen. Was genau darin verbaut ist, erfahren Sie hier:

Acer Switch Alpha 12 (Modell 271-53QS)

CPU

Core i5-6200U: 2 x 2,3 GHz

RAM

8 GB DDR3

Diagonale

12 Zoll

Auflösung

2160 x 1440 Pixel

Massenspeicher

256 GB SSD

Optisches Laufwerk

nicht vorhanden

Grafiklösung

Intel HD 520

Anschlüsse

USB-C, USB 3.0, microSD-Kartenleser, Audioklinke

Funkstandards

Gigabit-WLAN, Bluetooth 4.0

Kameras

Hauptkamera: 5 Megapixel
Frontkamera: 2 Megapixel

Akku

4870 mAh (8 Stunden lt. Hersteller)

Software

Windows 10 Home

Gewicht

Tablet: 900 Gramm
mit Tastatur: 1,2 Kilo

Extras

Lüfterlos

Preis

rund 910 Euro
Die brennendste Frage zuerst: Taugt das lautlose Kühlsystem etwas? Unserer Erfahrung nach sehr wohl. Im Test vermochte es das Hochleistungs-Tablet bei normaler Nutzung - also im Office-Betrieb, beim Surfen, bei der Medienwiedergabe oder auch bei der Bildbearbeitung - jederzeit problemlos zu kühlen.
Die verfügbare Leistung reicht für die genannten Aufgaben ohne Probleme, wenngleich manches - etwa Bildbearbeitung oder Videogenuss - aufgrund des doch eher kleinen Displays nur bedingt Spaß macht.

Display

Zu einer Prozessordrosselung wegen großer Hitzeentwicklung kommt es höchstens bei untypischer Beanspruchung - also beispielsweise, wenn man das Gerät mit einem die Onboard-Grafik ohnedies überfordernden 3D-Spiel unter Volllast setzt oder andere Dinge darauf tut, für die man normalerweise zum Desktop-PC greifen würde.
Der Bildschirm im Acer Switch Alpha 12 hat im Test einen sehr guten Eindruck hinterlassen: Er bietet sehr gute seitliche Ablesbarkeit, ist hinreichend hell und zeigt eine angenehm natürliche Farbdarstellung.
Die gebotene Auflösung sorgt für scharfe Bilder und Videos sowie klar lesbaren Text, im Test fiel zudem das 3:2-Seitenverhältnis des Bildschirms positiv auf. Es erzeugt zwar beim Videokonsum ober- und unterhalb des Videos schwarze Ränder, dafür gibt's mehr Platz in der Vertikale, der beim Surfen oder beim Lesen im Hochformat ausgesprochen praktisch sein kann. Die Kamera-Ausstattung ist für ein Arbeits-Tablet adäquat: Die 5-Megapixel-Hauptkamera reicht, um hie und da ein Dokument oder eine Tafel abzufotografieren, liefert aber naturgemäß keine Ergebnisse auf Kompaktkamera-Niveau. Die Frontkamera mit zwei Megapixeln Auflösung ist für Videotelefonie zweckdienlich, liefert aber auch eher mittelmäßige Bilder.

Verarbeitung

Einen sehr guten Eindruck macht - insbesondere, wenn man den im Vergleich zur Konkurrenz aus dem Hause Microsoft angenehm niedrigen Preis bedenkt - die Verarbeitung des Acer Switch Alpha 12. Das Tablet selbst kommt in Metalloptik daher und weist keine überzogenen Spaltmaße oder andere Mängel auf, der Ständer mit Anti-Rutsch-Gummiüberzug an der Unterkante macht einen robusten Eindruck.

Zubehör

Auch das beigelegte Tastatur-Cover mit seinem für diese Gerätekategorie großzügigen Tastenhub, der weißen Tastenbeleuchtung, dem großen Touchpad und dem griffigen Stoffüberzug weiß zu gefallen. Details wie die Schlaufe zur Befestigung des optionalen Eingabestifts wirken durchdacht.
Manch eine Design-Entscheidung - etwa das Einbetten der Maustasten ins Touchpad- werden aber nicht jedermanns Geschmack treffen. Schade ist überdies, dass der Eingabestift, für den eine Halterung am Tastatur-Cover reserviert ist, nicht beigelegt wird.
Auch die magere Anschlussausstattung und der Umstand, dass keine Adapter - etwa von USB-C auf HDMI - beiliegen, hinterlässt einen etwas schalen Beigeschmack.

Schwer als Tablet

Die Akkulaufzeit des Acer Switch Alpha 12 ist ausbaufähig: Zwar verspricht der Hersteller acht Stunden Ausdauer, in der Praxis haben wir diesen Wert aber nicht erreicht. Im Surfbetrieb mit aktivem WLAN und reduzierter Bildschirmhelligkeit hielt das Testgerät bei uns rund sechs Stunden durch, die versprochenen acht Stunden dürften also bestenfalls im energiesparenden Leerlauf ohne WLAN erreichbar sein. Hier sollte Acer noch nachbessern - vor allem angesichts dessen, dass der verbauteIntel-Chip eigentlich den Ruf hat, sehr sparsam zu sein.
Diskussionswürdig ist auch die Tauglichkeit als Tablet- oder Notebook-Ersatz. Klar kann man das Switch Alpha 12 sowohl als Tablet nutzen, als auch als Laptop. Doch in beiden Modi gibt es Schwächen: Für ein Tablet ist es mit 900 Gramm Gewicht dann doch relativ schwer, als Laptop liegt es mit seinem Ständer nicht sonderlich gut am Schoß, wenn mal kein Tisch zur Hand ist.

Fazit: 
Acers Switch Alpha 12 überzeugt mit seinem durchdachten Kühlkonzept, einem guten Display, solider Prozessor-Power und sauberer Verarbeitung. Es ist spürbar günstiger als sein Hauptrivale von Microsoft, bietet mit seiner überschaubaren Akkulaufzeit und den wenigen Anschlüssen aber auch Anlass zur Kritik. Vor allem beim Akku sollte Acer angesichts des angepeilten Einsatzzwecks, dem mobilen Arbeiten, noch nachbessern.Hinzu kommt: Windows 10 ist zwar ein äußerst vielseitiges Betriebssystem und bietet den Vorteil, dass darauf jede nur erdenkliche Windows-Software läuft. Es leidet allerdings auch unter einer gewissen Knappheit Touch-optimierter Anwendungen. Mit der Zahl der für die Fingerbedienung optimierten Apps in denAnwendungs-Marktplätzen von Apple und Google kann Windows nicht mithalten.

Quelle: krone.at

Donnerstag, 15. September 2016

Vergleich iPhone 7 und iPhone 6

Seit der Präsentation des neuen iPhones musste das Unternehmen viel Kritik einstecken: Es sei zu teuer, es unterscheide sich optisch nur minimal vom Vorgänger und natürlich - es fehlt der traditionelle 3,5mm-Klinkeneingang. Für wen lohnt sich aber der Sprung auf die nächste Generation überhaupt? Und woran erkennt man auf den ersten Blick, ob es sich um ein neues iPhone handelt, mit dem das Gegenüber hantiert? Ein Vergleich der Generationen. 
Bildergebnis für iphone 7

Design und Größe:



Für gewöhnlich konnte man die neuen iPhone-Generationen stets an ihrem Design unterscheiden, zumindest dann, wenn Apple die Nummer erhöhte und nicht einfach ein "S" hinter die Zahl setzte. Während das iPhone 3G und 3GS noch etwas runder waren, verpasste Apple dem iPhone 4 ein kantiges, gläsernes Aussehen. Auch das iPhone 5 ließ sich leicht vom iPhone 4S unterscheiden: Der Bildschirm wurde länglicher, dessen Diagonale maß 4 Zoll anstatt zuvor 3,5 Zoll. Genauso leicht ist das iPhone 6 von iPhone 5S zu unterscheiden, den Screen vergrößerte Apple auf 4,7 Zoll und brachte sogar noch ein größeres Plus-Modell mit 5,5 Zoll Diagonale.

Auffällige Merkmale 

Beim iPhone 7 Plus tut man sich leichter: Die Dualkamera an der Rückseite ist auffällig genug für die Identifizierung. Etwas weniger auffällig hat sich beim iPhone 7 das äußerliche Erscheinungsbild der Kamera geändert. Beiden Modellen gleich ist der nicht mehr vorhandene 3,5-mm-Klinkenausgang. Doch fällt der Blick nicht sofort auf die Unterseite des iPhone, vor allem dann, wenn es gerade in Gebrauch ist. Womöglich erkennt man aber aus der Ferne, ob da ein etwas dickerer Kopfhörerstecker genau in der Mitte oder nicht seitlich versetzt in das Telefon eingestöpselt ist. Der Lightning-auf-Klinke-Adapter sollte aber auf alle Fälle ins Auge fallen. 
Hat man das Telefon selbst in der Hand, ist die größte sichtbare Veränderung aber tatsächlich die fehlende Audiobuchse. Bereits im Vorhinein wurde darüber spekuliert, ob Apple diesen Schritt wagen würde. Und tatsächlich: auf der Keynote stellte Phil Schiller das neue iPhone ohne Klinkeneingang vor. Apple begründet dies mit einer Platzersparnis, die vor allem der Taptic Engine, der Kamera und dem Akku zu Gute kommen.  Das Geschrei über die Nachteile war indes groß. Man könne nicht mehr sein Handy aufladen und gleichzeitig Musik über die mitgelieferten Kopfhörer hören, weil diese per Lightning-Kabel ans Smartphone angeschlossen werden müssen, merkten Kritiker an.
Was ein klassischer Fall von: „Wenn es keine Probleme gibt, dann mache ich mir selber welche“ sein dürfte. In wie vielen Fällen wurde denn in der Vergangenheit das iPhone aufgeladen und gleichzeitig über den Klinkeneingang Musik gehört? Leider gibt es dazu keine empirischen Studien, aus eigenen Erfahrungen halten wir die Fallzahlen für einstellig – über die gesamte Nutzungsdauer eines iPhone. 
Zudem kommt Apple den Kritikern entgegen und hat eine Lösung für Nutzer parat, die sich an ihrem Kopfhörer derart begeistern, dass sie keinen neuen wollen. Lightning-Kopfhörer gibt es bisher zwar nur in überschaubaren Stückzahlen, Apple liefert ein Exemplar mit.
Wer aber nicht die orginal Apple Kopfhörer benutzen möchte, kann den beigelegten Adapter nutzen, um mit seine präferierten Kopfhörer Musik zu hören.

Maße

Nichtsdestotrotz ist es unbestreitbar, dass das iPhone 7 (Plus) von seinem Design her sehr seinem Vorgänger ähnelt. Dies wird noch deutlicher, wenn man beispielsweise deren Abmessungen miteinander vergleicht:
  • iPhone 7 – 138.3 x 67.1 x 7.1 mm, Gewicht: 138 g 
  • iPhone 6S – 138.3 x 67.1 x 7.1 mm, Gewicht: 143 g 
Das iPhone 7 (Plus) bietet jedoch ein Feature, welches seine Vorgänger in der Form noch nicht besaßen. Zwar war schon das iPhone 6S (Plus) deutlich wasserabweisender gegenüber früheren iPhone-Modellen, die neuste Generation ist jedoch in Maßen wasserdicht und staubresistent. Somit kann das iPhone 7 (Plus) bis zu 30 Minuten unter Wasser überstehen, ohne einen Schaden davon zu tragen. Als Unterwasserkamera beim Schnorcheln taugt das iPhone freilich nicht, aber ungewollte Tauchgänge im Uferbereich des Badesees, ins Waschbecken, die Badewanne oder die Toilette wird das Telefon unbeschadet überstehen. Wasserschäden sind aber auch weiterhin nicht von der Garantie abgedeckt, ein einmal in den Matsch oder das Wasser gefallene iPhone 7 (Plus) sollte man aber einige Stunden lang trocknen lassen, bevor man es wieder an das Netzteil anschließt. Die verbleibende Lightningbuchse braucht ein wenig Zeit um zu trocknen. Wenn Ihnen also ein iPhone kurz ins Wasser fällt, sollten sie erst nachsehen, ob es eine Kopfhörerbuchse an der Unterseite hat und erst dann in Panik ausbrechen, wenn Sie eine entdecken... 
Wenig offensichtlich, dafür aber deutlich spürbar ist eine weitere Innovation: Apple hat in der 7er-Serie den Home-Button überarbeitet, dieser besitzt nun eine Touch-sensitive Oberfläche und gibt haptisches Feedback. Wie weiter oben erwähnt: Die fehlende Klinkenbuchse lässt der Taptic Engine mehr Platz und damit Möglichkeiten. Der Verzicht auf die Mechanik des Druckknopf mag dazu führen, dass weniger Probleme mit dem Home-Button auftauchen und Entwickler mit diesem Feature neue Möglichkeiten der Bedienung entwickeln können. Zudem entfällt eine weitere Stelle, an der potentiell Wasser eindringen könnte. 
Ein weiteres Merkmal, für Leute, die genau hinschauen: Die Antennen-Bänder, die im iPhone 6S (Plus) noch auf der Rückseite des iPhone zu finden sind, verschieben sich jeweils ein Stück weiter nach oben und unten, das gesamte iPhone wirkt in der Formensprache etwas stimmiger.
2010 revolutionierte Apple die Smartphone-Industrie mit der Einführung des Retina Displays auf dem iPhone 4. Auch wenn die Konkurrenz seitdem 1080p, 2K und sogar 4K-OLED Displays entwickelt hat, bleibt Apple seinen Grundsätzen treu, hier die Daten der Screens im Vergleich:
  •         iPhone 7 – 4.7-Zoll  LED-backlit IPS LCD, 1334 x 750 pixel (326 ppi), 65.6% Screen-to-Body-Ratio
  •         iPhone 6S – 4.7-Zoll LED-backlit IPS LCD, 1334 x 750 pixel (326 ppi), 65.6% Screen-to-Body-Ratio
Apple hat aber nach eigenen Angaben die Helligkeit des iPhone 7 (Plus) um bis zu 25 Prozent erhöhen können, das wird man aber vor allem dann merken, wenn man zwei Modelle unterschiedlicher Generationen vor sich liegen hat.
Benchmarks:
Apple hat messbar die Leistung gesteigert, der Prozessor A10 Fusion macht es möglich. Schon das 2015 erschienene iPhone 6S ist nach den handelsüblichen Messungen schneller als so manches Android-Modell aus dem Jahr 2016. Und dennoch toppt das iPhone 7 diese Messungen. Im Vergleich zum iPhone 6S soll der Vierkern-Prozessor im iPhone 7 eine Leistungssteigerung von bis zu 50 Prozent bewirken. Ein RAM-Upgrade hat Apple nicht vorgenommen, allerdings scheint es derzeit für iOS auch nicht sonderlich notwendig zu sein.
Kamera:
Endlich ein optischer Zoom ohne aufsteckbares Zubehör: Besonders die neue Kamera im iPhone 7 Plus hebt das Fotografieren auf ein ganz neues Level. Doch auch die Kamera des iPhone 7 schneidet im Vergleich zu der des iPhone 6S besser ab, sieht man sich die technischen Daten an. 
  • iPhone 7 : 12 Megapixel Sensor, f/1.8 Blende, Autofokus mit Focus Pixels, optische Bildstabilisierung, 4fach-LED True Tone Flash, 4K Videoaufnahme mit 30 fps. Facetime-Kamera: 7 Megapixel Fotos, 1080p HD Videoaufnahme, Retina Flash, ƒ/2.2 Blende 
  • iPhone 6S : 12 Megapixel Kamera, ƒ/2.2 Blende, Autofokus mit Focus Pixels, Optische Bildstabilisierung (nur iPhone 6s Plus), True Tone Flash, 4K Videoaufnahme mit 30 fps. Facetime-Kamera: 5 Megapixel Fotos, 720p HD Videoaufnahme, Retina Flash, ƒ/2.2 Blende 
Dank der optischen Bildstabilisierung und dem neuen LED-Flash sollte nun auch das Fotografieren in dunkleren Lichtverhältnissen gut möglich sein. Die größere Blendenöffnung f/1.8 bringt mehr Licht auf den Sensor, Fotos sollen annähernd DSLR-Qualität bekommen. Wir werden in unseren Tests besonders auf die Kamera und ihre Versprechen eingehen. Der optische Zoom ist zwar nur zweifach, doch verspricht der digitale Zoom eine bis zu zehnfache Vergrößerung.
Akku:
Nicht nur die Taptic Engine hat dank der fehlenden Kopfhörerbuchse ("Ein Loch, voll mit Luft", sagte Apples Craig Federighi) in den 7ern mehr Platz, auch den Akku konnte Apple vergrößern, wenn auch nur minimal, was dessen Ausmaße und Ladung betrifft. Dennoch verspricht Apple bis zu einer Stunde längere Betriebszeiten, wir werden das genau überprüfen.
Auf induktives und damit drahtloses Laden hat Apple (noch) verzichtet, die optional erhältlichen AirPods zeigen aber, dass sich Apple mit dieser Technik beschäftigt. Die Generation mit der 8 im Namen könnte den Durchbruch bringen. Vorteil der Methode: Man legt das iPhone über Nacht einfach auf eine mit einer Steckdose verbundenen Matte ab und hat bis zum Morgen aufgetankt. Nachteil der Methode: Man wird auch große Teile der Nacht brauchen, um den Akku voll zu bekommen. Drahtloses Laden kann das über Lightning-Kabel nicht ersetzen, allenfalls ergänzen. 
Preise:
Was an Akkulaufzeit fehlt, gleicht Apple durch die Speicherkapazität wieder aus: Das iPhone 7 gibt es mit einer Kapazität von 32 GB (759 Euro), 128 GB (869 Euro) oder 256 GB (979 Euro). Das iPhone 6S bietet Apple nur noch mit 32 GB (649 Euro) und 128 GB (759 Euro) an. 
Das iPhone 7 Plus gibt es ebenfalls in den Größen 32 GB (899 Euro), 128 GB (1.009 Euro) und 256 GB (1119 Euro). Auch beim iPhone 6S Plus beschränkt sich Apple bei dem Angebot  auf die Modelle mit 32 GB (759 Euro) und 128 GB (869 Euro)-Modell.

Quelle:macwelt.de

iPhone 7 im Kurztest: So stark ist das neue Apple Smartphone

Das neue iPhone ist wasserdicht! Die Konkurrenz bietet das zwar schon seit Jahren, für die meisten ist das jedoch die wichtigste Neuerung bei den iPhones 7 und 7 Plus. 
Nicht weil man damit unter der Dusche telefonieren kann, sondern auch bei starkem Regen ohne Angst telefonieren, Whatsappen oder Fotos knipsen kann.

Bildergebnis für iPhone 7

Wasserschäden deckt Apples Garantie nach wie vor jedoch nicht ab. Der IP67-Standard, nach dem der Wasserschutz der iPhones klassifiziert ist, definiert, dass sie Spritzwasser geschützt sind und eine halbe Stunde in einem Meter Wassertiefe durchhalten.
Fällt so ein iPhone 7 beim Wanden in den Schlamm oder am Strand ins Wasser, spült man es eben ab, fertig. Nur ans Netzteil sollte man ein iPhone nach einer solchen Prozedur nicht sofort hängen, raten die Apple-Mitarbeiter Bis zu fünf Stunden könne es dauern, bis die Lightning-Buchse vollkommen trocken ist.

Kamera

Die Kamera ist beim iPhone 7 doppelt verbessert worden. Zum einen hat sie jetzt einen optischen Bildstabilisator, zum anderen eine größere Blendenöffnung von f1.8. Vorher war es f2.2. Nebenbei wurden auch der Fotochip und der Bildprozessor verbessert.

In der Praxis macht das iPhone 7 damit ein bisschen schönere Aufnahmen als sein Vorgänger. Bei schlechter Beleuchtung, also etwa im Abendrot, bekommt es mehr Licht auf den Fotosensor.
Beim iPhone 7 Plus kommt noch die Doppelkamera hinzu. Per Fingertipp kann man zwischen Weitwinkel- und Teleobjektiv umschalten, also zoomen. Das Ergebnis sind weit bessere Aufnahmen als mit einem Digitalzoom wie ihn andere Handys nutzen. Im Vergleich mit Samsungs Galaxy Note7 wirken Aufnahmen eines iPhone 7 weniger lebendig, zeigen aber realistischere Farben.

Kein AUX-Anschluss

Im Paket liegt nun ein Paar Kopfhörer, das anstelle des bisher üblichen 3,5-Millimeter-Klinkensteckers einen Lightning-Stecker hat. Im direkten Vergleich scheinen die neuen Kopfhörer etwas klarer, etwas druckvoller zu klingen. Sonderlich groß ist der Unterschied allerdings nicht.

Zusätzlich liegt ein Adapter bei, über den man Kopfhörer mit 3,5-Millimeter-Klinke an die Lightning-Buchse anschließen kann. Das Adapterkabel ist nur wenige Zentimeter lang, und sollte nicht stören. Den Sound verändert der Adapter nicht.
Anders ist das bei den eingebauten Lautsprechern. Die iPhones 7 und 7 Plus nutzen zur Musikwiedergabe jetzt auch den oberen Lautsprecher, den man bisher nur zum Telefonieren verwendet hat. Besser als ein iPhone 6s klingt das schon. Aber um den Stereoeffekt zu hören, müsste man das Gerät dabei sehr nah vor den Kopf halten. Das dürfte auf Dauer anstrengend werden.


Mehr Power

Die zusätzliche Leistung des neuen A10 Fusion-Prozessors ist tatsächlich spürbar. Die iPhones reagieren merklich direkter auf Eingaben, werden unter Belastung weniger schnell warm. In Benchmarks schneidet der Prozessor sehr gut ab. Allerdings erkennen diese Apps bisher nur zwei der vier Prozessoren des neuen Chips. Ihre Ergebnisse sollte man also nicht auf die Goldwaage legen. Manche Testprogramme, wie etwa der Antutu-Benchmark, stürzen auf der neuen Hardware gar unvermittelt ab.
Trotz der Mehrleistung verspricht Apple bis zu zwei Stunden mehr Akkulaufzeit für das iPhone 7, eine Stunde mehr beim iPhone 7 Plus. In den wenigen Tagen, die ich die neuen Modelle bisher ausprobieren konnte, war der Unterschied zu den Vorgängern kaum spürbar. Bei normaler Nutzung sollte man mit beiden Geräten gut über den Tag kommen, aber abends müssen sie dringend auf eine Ladestation.
Deutlicher spürbar ist der fette Speicherausbau der neuen iPhones. Apple hat den Speicher durch die Bank verdoppelt, auf 32, 128 und 256 Gigabyte. Zumindest die Top-Ausstattung dürfte für die meisten Anwender reichlich überdimensioniert sein. 

Fazit

Auch wenn die neuen Modelle optisch zunächst nicht von den alten zu unterscheiden sind, unter dem Gehäuse hat sich einiges getan. Dass die iPhones jetzt wasser- und staubdicht sind, ist eine willkommene Neuerung, auch die neuen Kameras eine spürbare Verbesserung. 
Beim iPhone 7 Plus eröffnet die Zoomfunktion ganz neue Möglichkeiten.
Durch die kräftige Aufstockung des eingebauten Speichers fällt nun auch der fehlende Speicherkartensteckplatz nicht mehr ins Gewicht. Wer als Poweruser mit dem Kauf liebäugelt, sollte ein Modell mit 128 GB wählen. Für 110 Euro Aufpreis bekommt man hier viermal mehr Speicher als beim Einstiegsmodell. Ob sich das für die breite Masse lohnt, muss jeder selbst für sich entscheiden.

 Vorteile des iPhone 7:
+ Sehr gute Kamera, vor allem beim iPhone 7 Plus
+ Sehr hohe Leistung
+ Wasser- und staubdicht nach IP67
+ Sehr guter Bildschirm
+ Alle aktuellen Funkstandards integriert
+ Viel Speicher eingebaut
+  Sehr gute Verarbeitungsqualität

Nachteil:
- Sehr hoher Preis



Quelle: spiegel.de